Abenteuer Streetzelmarkt (!)

Was ein Besuch auf dem 584. Dresdner Striezelmarkt bedeutet, wissen nur die, die es einmal versucht haben, den bevölkerten Markt diagonal zu durchqueren. Schnell wird klar, wie sich das Leben in einem Ameisenhaufen anfühlen muss. Der Altmarkt ist in ein opulentes Lichtermeer von zigtausenden bunten Lampen getaucht, über 200 Marktstände prägen ihn, wie eine 22 Meter hohe Fichte alle Superlativen abrundet.

Tausende strömen auf den traditionellen Markt, selten auch ein König dabei.

Wer als Tourist im Dezember die sächsische Hauptstadt besucht, hat scheinbar nur ein Ziel. Der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands ist Pflicht, er lockt und lockt, unbeirrt strömen daher Menschen auf den Markt, die etwas von dieser besonderen Stimmung inhalieren wollen.

 

Spuckt der Markt sie wieder aus, sind sie deutlich gezeichnet vom Alkoholgehalt des Glühweins und Überlebenskampf in der Menge. Wer also ein vorweihnachtliches Abenteuer mit viel menschliche Nähe und reichlich Körperkontakt sucht, muss sich nur in die menschlichen Fluten des begehrten Weihnachtsmarktes stürzen.


Strietzelmarkt wird zu Steetzelmarkt: Autor Ralf Menzel beim seinem Street-Shooting auf dem Dresdner Markt.

PS: Natürlich hat sich nicht nur das Team von Zerrlicht* auf dem Markt umgesehen, Reporter der Deutschen Welle haben ebenso den Strietzelmarkt besucht, um sich an die Dresdner Tradition heranzutasten.